KAI SCHUMACHER - TRANSCRIPTIONS (VÖ 28.03.2013)
01 Rage against the machine - Killing in the name
02 Foo Fighters - Everlong
03 Soundgarden - Black hole sun
04 System of a down - Spiders
05 Muse - Uno
06 Portishead - Humming
07 Slayer - Seasons in the abyss
08 Megadeth - Symphony of destruction
09 Nirvana - Lithium
10 The Prodigy - Out of Space
 
 

10/05/2014 ERLANGEN, tba // unERHÖRT!
20 Uhr Frederic Rzewski - The people united will never be defeated!
   
12/11/2013 TOULOUSE (FR), Auditorium Saint-Pierre des Cuisines // Festival Novelum
20 Uhr Werke von Jodlowski, Kirchoff, JacobTV, Dubedout u.a.
   
30/08/2013 WISSEN, Kulturwerk Wissen
20 Uhr Transcriptions & Werke von Mozart, Mendelssohn, Liszt, Gershwin, Felsenfeld, Stark
   
22/06/2013 DUISBURG, Landschaftspark Nord // Traumzeit-Festival
Uhrzeit tba Transcriptions
   
13/06/2013 BONN, Bar Ludwig
Uhrzeit tba Werke von Jodlowski, Pritsker, JacobTV, Can/Bowie u.a.
   
08/06/2013 KAISERSLAUTERN, Fruchthalle // Lange Nacht der Kultur
Uhrzeit tba Transcriptions (Auszüge)
   
19/04/2013 TRIER, Tuchfabrik // ClassicClash III
20 Uhr Transcriptions
   
18/04/2013 MAINZ, Frankfurter Hof // ClassicClash III
20 Uhr Transcriptions
   
04/04/2013 ESSEN, Zeche Zollverein // CD-Releasekonzert Transcriptions
20 Uhr Transcriptions & Werke von Mozart, Mendelssohn, Liszt, Gershwin, Felsenfeld, Stark
   

 
 

 
 

Der erste Klavierunterricht mit fünf, der erste öffentliche Auftritt mit sieben, das Orchester-Debut (mit Schostakowitschs 2.Klavierkonzert) mit fünfzehn Jahren. Auf den ersten Blick die klassischen Jugendjahre eines klassischen Wunder-kinds. Aber irgendetwas war anders. Kein Drill, keine Klaviermaschinenproduktion, kein Jugend-Musiziert-Wahnsinn. Das Klavier war im Sinne des Wortes ein Spielzeug und kein Sportgerät, die Musik eine Leidenschaft und keine Disziplin. Nach dem Abitur wurde Kai Schumacher an der Folkwang-Hochschule Essen aufgenommen – auch wenn er bis dato mehr Punkrock- als Sinfoniekonzerte besucht hatte. Dort wurde er 2007 mit dem Folkwang Klavier-Sonderpreis ausgezeichnet sowie im selben Jahr Preisträger der Köhler-Osbahr-Stiftung. Sein Studium bei Prof. Till Engel schloss er im Jahr 2009 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab, weitere musikalische Einflüsse erhielt er darüberhinaus in Amsterdam bei dem amerikanischen Pianisten Guy Livingston sowie kammermusikalisch bei Prof. Andreas Reiner.

Ein Schwerpunkt in Kai Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf zeitgenössischer amerikanischer Klaviermusik, neben diversen Uraufführungen und europäischen Erstaufführungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jüngeren Generation zusammen, so z.B. in seinem Projekt "Darling, I´m indeed useless to you – 12 Variations without Amanda Palmer" (UA 01/2009): zwölf Komponisten - vom Jazz bis zur Avantgarde - haben hierfür je eine Variation über ein von Kai Schumacher komponiertes Thema geschrieben. Den traditionellen Mechanismen der pianistischen Nachwuchszucht geht Kai Schumacher nach wie vor aus dem Weg. Da auf Wettbewerben immer irgendjemand die Chopin-Etüden schneller und das Tschaikowsky-Konzert lauter spielt, sucht er stattdessen lieber einen anderen, eigenen Weg um seine musikalischen Vorstellungen zu vermitteln. In Kooperationen mit den Duisburger Philharmonikern, SWR2 und 'Villa Musica Rheinland-Pfalz' erprobte er neue Formen der Konzert-Präsentation, mixt klassische und zeitgenössische Klaviermusik mit Rock- und Electroklängen sowie Licht- und Videoinstallationen zu einer Collage, die sowohl jüngeres Publikum als auch ältere Kritiker in ihren Bann zieht. Doch Kai Schumacher ist auf der Bühne nicht nur als einzelkämpfender Verfechter der Moderne unterwegs, sondern konzertiert auch regelmäßig mit Orchestern (u.a. Bergische Symphoniker, Rheinische Philharmonie Koblenz, Philharmonie Baden-Baden), als Pianist des "Trio Kaliya" sowie als Keyboarder der Folkpop-Band "Mobilée". Konzertreisen führten ihn nach Polen, Bulgarien, Türkei, Litauen,England, Belgien, Holland und Südkorea.

"Doch wo andere ausgebildete Klassik-Musiker an derartigen Crossover-Projekten zu Hauf scheitern, gelingt es Schumacher auf "Transcriptions" durch Kreativität und Experimentierfreude, scheinbar Unvereinbares zu vereinen. Und das, weil er - anders als zum Beispiel ein David Garrett - nicht auf Showeffekte und massentauglichen Wiederer-kennungswert setzt, sondern auf eigene Assoziationen."
(Deutschlandradio Kultur, April 2013)

"Klaviermusik für das 21.Jahrhundert (...) Was auf den ersten Blick den Eindruck erwecken könnte, als probierte sich hier ein 'zorniger junger Mann' des Klaviers in allen möglichen musikalischen Strömungen aus, wenn sie nur quer genug zum Mainstream verlaufen, ist in Wirklichkeit ein äußerst kreativer Versuch, Grenzen zwischen E- und U-Musik nicht nur zu überwinden, sondern damit etwas wirklich Neues zu schaffen."
(Pianonews, September/Oktober 2012)

"This recording is brilliantly in the spirit of the work, involving the player as it does in vocalising and improvising. Dazzling virtuosily."
(Sunday Times, Januar 2010)

"Eine pianistische Sensation (...) Kai Schumacher lässt die Finger über die Tasten fliegen, lässt seinen pianistischen Furor glänzen. Immer merkt man ihm die Freude am Spielen an."
(Fonoforum, 01/2010 // "Stern des Monats")

"Über seine selbstverständlich überragenden technischen Fähigkeiten zu sprechen, hieße, ihn zu verkleinern. Er machte Musik als Ursprache und -erfahrung kenntlich."
(Rheinische Post, August 2009)

"Schumacher ragt aus der Vielzahl vergleichbar brillanter Nachwuchs-Konzertpianisten heraus. So eigenwillig wie sein äußeres Erscheinungsbild sind auch seine oft gegen die Konvention gehaltenen, aufrüttelnden Interpretationen."
(Die Rheinpfalz, September 2008)

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TRANSCRIPTIONS

Der junge Pianist Kai Schumacher transportiert seine eigene musikalische Sozialisation auf 88 Tasten. In seinen Klavier-Transkriptionen von Rocksongs der 1990er Jahre nutzt er den Flügel mal als vier Quadratmeter großes Klangungeheuer, mechanisches Effektgerät oder präpariertes Schlagzeug, mal reduziert er die Songs auf ihren eigentlichen Kern und entlockt sogar einer Band wie "Slayer" ungeahnte lyrische Momente. Dabei sind seine Interpretationen niemals bloße Coverversionen, sondern vielmehr Remixe auf voll analogem Equipment – von klassisch-romantischen Stilkopien genauso weit entfernt wie von seichtem Pop-Piano. So könnte die Musik Ende des letzten Jahrtausends geklungen haben, hätte die Erfindung des Gitarrenverstärkers niemals stattgefunden.

Songs von: Rage against the machine, Foo Fighters, Soundgarden, System of a down, Muse, Portishead, Slayer, Megadeth, Nirvana, The Prodigy.

LIEDER MIT OHNE WORTE

Klaviertranskriptionen von Mozart bis Heavy Metal.

Werke von: Mozart, Mendelssohn, Liszt, Gershwin, Felsenfeld, Stark, Bowie, Slayer, The Prodigy, Rage against the machine, Soundgarden u.a.

CLASSIC´S NOT DEAD - IT JUST SMELLS FUNNY

Neue Klaviermusik zwischen Avantgarde, Jazz, Rock, Minimal und Elektronik

Werke von: JacobTV, Keith Kirchoff, Pierre Jodlowski, Philip Glass, Moritz Eggert, Gene Pritsker, Wim Mertens u.a.

CLASSIC MINIMALISM

Klaviermusik ohne klassische Etikette, ohne romantischen Bombast, ohne jazzige Frickelei. Der Pianist Kai Schumacher begibt sich auf Streifzug durch eine Musik, bei der jeder Ton notwendig, aber keine Note zuviel ist: Minimalmusic von Erik Satie über John Cage bis Philip Glass als Ursprung elektronischer Clubkultur zwischen Chill-Out-Area und Dancefloor. Visuelle Unterstützung bekommt er dabei von Jan Ehlen aka. Pixtole. Ihm dient der Konzertflügel als Leinwand für seine live gemixten Videoinstallationen, die frühgeschichtliche Filmtechnik mit digitaler Projektionstechnik vereinen.

Werke von: Satie, Mertens, Glass, Cowell, Otte, Sumera, Adams, Cage u.a.

PIANOTRONICS

Musik für Klavier & Elektronik

Werke von JacobTV, Keith Kirchoff, Gene Pritsker, Carolyn Yarnell, Christopher Biggs, Pierre Jodlowski, Can/Orhan

 
 
 

 

TRANSCRIPTIONS

 

THE PEOPLE UNITED WILL NEVER BE DEFEATED

VÖ 28.03.2013 // INTUITION   VÖ 02.11.2009 // WERGO